18. März 2021

Mitarbeiter im Porträt: Allrounder und Globetrotter – Lukas von See

Wenn man eines von ihm behaupten kann, dann auf jeden Fall: Lukas von See ist ein wahrer Allrounder. Nicht nur an der Platte, Pardon, Profis sagen Tisch. Auch beruflich gesehen gehört er zu den tragenden Säulen in der Führungsriege und zählt mit seinen jungen 28 Lenzen fast schon zu den „Urgesteinen“ der ECOCOOL-Belegschaft.

Aber zurück zur Platte. Wie im wahren Leben, liegt es ihm nicht, nur defensiv auf den Fehler seines Gegenübers zu warten. Ganz im Gegenteil. Er nimmt die Verantwortung selbst in die Hand und sorgt auch dadurch dafür, dass sich seine Tischtenniskameraden der ersten Lamstedter Herrenmannschaft immer voll und ganz auf ihn verlassen können. Seit seinem sechsten Lebensjahr spielt der Osterbrucher Tischtennis, ist im oberen Paarkreuz gesetzt und hat darüber hinaus noch das Amt des Abteilungsleiters beim TSV Lamstedt inne. Der Landesligaspieler hält sich auch über seine normalen Vereins-Trainingseinheiten fit, geht regelmäßig laufen. „Ich möchte, gerade jetzt, wo kein Vereinssport und auch die Ausübung anderer Freizeitaktivitäten nicht möglich sind, schon Minimum hundert Kilometer im Monat zurückzulegen. Da spielt das Wetter keine Rolle“, sagt Lukas von See. Er arbeitet mit vielen sportlichen Kollegen zusammen, unter ihnen auch zwei Marathonläufer, was ihn immer wieder daran erinnert, dass er noch ein ganz bestimmtes Ziel im Sinn hat: „Ich möchte unbedingt einmal einen Marathon laufen“, erklärt der Sportbegeisterte. Ausdauer und Motivation hat er auf jeden Fall.

„Ich bin während eines Praktikums und der Bachelorarbeit auf ECOCOOL aufmerksam geworden“, erinnert sich von See. Damals hat die lokale Presse über den Neubau im Süden Bremerhavens berichtet. Der damalige Student interessierte sich vor allem für die moderne Klimakammer, die seinem einstigen Praktikumsbetrieb in Cuxhaven fehlte. Die Kontaktaufnahme zu Dr. Florian Siedenburg war „total einfach“ und dieser zeigte sich damals schon als Mann der Praxis und Freund unkomplizierter Lösungen. Siedenburg ermöglichte dem jungen, hochengagierten Studenten (Bachelor of Engineering im Logistikbereich) den Zugang zur ECOCOOL-Klimakammer für Tests des Cuxhavener Unternehmens. „Und so bin ich schließlich vor fünfeinhalb Jahren zu ECOCOOL gekommen“, sagt er.

Normalerweise sollte Bremerhaven für ihn nur eine Zwischenstation sein. „Ich schaue immer über den Tellerrand hinaus“, verdeutlicht der Wahl-Seestädter. „Ich war gerade mit dem Studium fertig, dann sollte es irgendwann weitergehen.“ Doch diesen Absprung hat ECOCOOL ihm nicht leicht gemacht. „Wir entwickeln uns von Anfang an in richtig großen Schritten weiter. Es ist großartig, diesen Prozess zu begleiten und sogar mitzugestalten“, verdeutlicht der Verpackungsingenieur, der sich jetzt nicht mehr vorstellen kann, Bremerhaven bzw. ECOCOOL den Rücken zuzukehren. Zunächst legte er seinen beruflichen Schwerpunkt bei ECOCOOL im Bereich Produktentwicklung und in den Kundenservice. Dem Thema Entwicklung innovativer Verpackungslösungen ist und bleibt er auch weiterhin treu. Während er aber unter anderem für den Erfolg der ECOCOOL Service GmbH mitverantwortlich zeichnet, ist er am Schiffshören 9 auch der Mann für die „Sonderfälle“. „Mir liegt die Betreuung von Großkunden, das Entwickeln von Lösungen für ihre speziellen Anforderungen ist für mich nicht nur eine Herausforderung, sondern macht mir darüber hinaus auch richtig Spaß“, so der 28-Jährige, der auch gerade die Ausbildereignungsprüfung erfolgreich absolviert hat. Überhaupt freut er sich, zukünftig noch stärker im Vertrieb mitwirken zu können.

Apropos Freude. Die steht ihm geradezu ins Gesicht geschrieben, wenn er an seine letzten großen Reisen und Festivalbesuche zurückdenkt. Australien, Belgien, England, Spanien sind nur einige Festivaldestinationen in seinem Reisepass. Davon soll es zukünftig auch noch mehr geben. „Sobald das Pandemiegeschehen dies wieder zulässt, kann es losgehen“, meint er hoffnungsvoll. Und wer weiß, vielleicht wird es ja auch noch etwas mit dem ersehnten Marathon – in New York, Boston oder entlang der Chinesischen Mauer.

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