30. Oktober 2020

Mitarbeiter im Porträt: Ich bin dann mal weg – Heike Kallauch

Es gibt viele bekannte und auch weniger berühmte Persönlichkeiten, die ihre Pilgererfahrungen öffentlich teilen. Doch eine hat es für Heike Kallauch besonders treffend formuliert und sie mit Worten wie Taten inspiriert. Denn Hape Kerkeling bringt es für die 55-Jährige auf den Punkt: „Er nimmt dir alle Kraft und gibt sie dir dreifach zurück.“ Sie machte sich auf, den Camino de Santiago, also den Jacobsweg, zu ergründen. Beharrlichkeit, Ausdauer und Willensstärke waren unter anderem erforderlich, diesen Weg sogar gleich zweimal zu gehen. Aber auch Abenteuerlust und die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen. Und die hat sie, ganz zur Freude von Dr. Florian Siedenburg.

Denn die Vita der heutigen Leiterin der Abteilung Wiederaufbereitung liest sich sehr abwechslungsreich. „Ja, das stimmt“, sagt sie lachend und unterbricht gleich wieder das Interview, um ihre Mitarbeiter mit guten Wünschen ins Wochenende zu verabschieden. Dabei vergisst sie keinesfalls, ihnen für ihren großartigen Einsatz zu danken. „Das meine ich ernst“, erläutert sie und lobt das Engagement der Kollegen. „Wir machen hier nicht einfach Dienst nach Vorschrift“, so die gebürtige Bremerhavenerin. Sie verdeutlicht, dass ihr die Arbeit sehr viel Spaß bereite und sie bei ECOCOOL alle Möglichkeiten habe, sich zu entfalten und weiterzuentwickeln. „Hier werde ich alt“, sagt sie augenzwinkernd mit Blick auf ihre Vita.

Denn wer hätte gedacht, dass die heutige Abteilungsleiterin und Hauptverantwortliche für die ECOCOOL Service GmbH ursprünglich gelernte Hotelfachfrau ist? Als Matrose hat sie die Weltmeere befahren und dann über zwanzig Jahre im Sportfachhandel gearbeitet, zuletzt als verantwortliche Filialleiterin. „Ja, Angst vor Neuem habe ich nicht.“ Nun ist sie mittlerweile über neun Jahre bei ECOCOOL beschäftigt, angefangen als Näherin, heute im Führungskreis des Unternehmens. „Einsatz und Beharrlichkeit zahlen sich aus“, schmunzelt sie. Und Zuverlässigkeit. Das kann Siedenburg nur bestätigen und freut sich über das Engagement seiner Mitarbeiter. „Aber das ist ein Geben und ein Nehmen“, erläutert die passionierte Läuferin.

„Es ist nicht überall selbstverständlich, beispielsweise mehrere Wochen Urlaub nehmen zu können, um sich auf Pilgerreise zu begeben“, erläutert die Sportbegeisterte. Beim ersten Mal bin ich 800 Kilometer gelaufen, fünf Jahre später noch einmal zweihundert Kilometer mehr. „Und was soll ich sagen? Kerkeling hat wirklich Recht. Man findet einfach zu seiner inneren Ruhe.“ Naja, dazu und natürlich hat sie dabei den sportlichen Aspekt nicht aus dem Auge verloren. „40 Kilometer am Tag zu wandern, war schon mein Ziel“, erklärt sie. Sowieso gehöre Sport in ihr Leben. Rennradfahren wie auch der Langstreckenlauf haben es ihr angetan. „Früher bin ich auch Marathon gelaufen“, erinnert sie sich.

Die rasante Entwicklung ihres heutigen Arbeitgebers vergleicht sie weniger mit einem Marathon. „Das kann man schon als Sprint bezeichnen“, sagt sie nicht ohne Stolz. Sie freut sich, Teil der stetig wachsenden Erfolgsstory zu sein. „Und das Beste: Wir sind noch lange nicht am Ziel.“

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